Kind sein und bleiben... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Was ist eigentlich eine "Hand voll Nudeln"? Versucht's mal!


Kind sein und bleiben sollte eigentlich eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben sein. Kind sein- heißt neugierig bleiben,

frei und unbeschwert sein, ausgelassen sein, mal wild, mal in sich gekehrt, mal weit weg mit den Gedanken.

Schlafen überall und immer, wenn man müde ist (WILL AUUUCH), lachen, wenn es lustig ist, weinen, wenn es traurig ist, schreien, wenn man wütend ist, kuscheln, wenn man Nähe braucht, einfach sprechen, wenn man Kontakt knüpfen möchte.

Kind sein heißt eigentlich ganz klar: Authentisch sein.

Das Hier und Jetzt leben!


Warum verstummt so oft die spontane Freude bei Erwachsenen, -überwinden wir uns so selten spontan zu sein, -ebbt das *jung fühlen* immer mehr ab?

Wo sind sie hin die coolen Wesen, deren Namen "Spontanität", "Unbeschwertheit" und "Freiheit" heißen. Sie sind da, aber wir rufen sie viel zu selten. Schämen wir uns vor ihnen? Haben wir keine Zeit für sie? Sind wir zu lethargisch? Dürfen sie nicht mehr in uns sein, weil wir alt werden, alt sind? Oder sind wir gar wirklich alt und sie verlassen uns? Ooooder.... sind wir alt, weil wir sie gehen ließen?


Darf unsere Stimme nicht mehr laut singen, dürfen unsere Beine nicht mehr wild tanzen, unsere Haare nicht mehr verschwitzt am Kopf kleben, weil wir tanzten, wie die Wilden?
Dürfen wir nicht mehr einfach nur albern sein und Spaß haben?


Oft beobachte ich die Menschen, versuche in ihren Gesichtern zu lesen. In einigen sehe ich diesen glitzernden Wunsch der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, in manchen jedoch fällt es nur noch auf, wenn ein Lächeln über ihre Gesichter huscht.

Es gibt jedoch auch Menschen, die betreten einen Raum und man fühlt förmlich, dass sie sich das kindlich, fröhliche Glück bewahrt haben.

Bei anderen denke ich jedoch,  dass sie sich abtrainiert haben, ausgelassen zu sein, so als dürfe man das ab einem bestimmten Alter eben nicht mehr.

Kindlich zu sein wird als negativ gewertet, wobei wir uns aus jener Kindlichkeit die schönen Attribute ziehen dürfen: Das Neugierig sein, das offene Lachen, die Freude, die Zugänglichkeit, die Unvoreingenommenheit.


Wie waren wir früher?

Früher haben wir nicht vorher hin und her überlegt, ob wir stören, wir hatten Lust einen Freund, eine Freundin, einen Kumpel oder ne "Kumpeline" zu treffen und sind los gedüst, haben geklingelt + fertig- wir waren da, hat´s gepasst, wars schön, hat´s nicht gepasst, gingen wir wieder. Warum tun wir das nicht mehr?

Besinnen wir uns auf früher!

 

Jeder kann für sich herausfinden, was ihm früher gut tat, was ihn glücklich machte & nur weil wir jetzt älter sind, bedeutet es nicht, dass wir nicht einen Teil jenes Lebens immer noch so leben dürfen.

 

.... Bewegt euch (Draußen- so, wie früher), lacht, rennt mal ein Stück, seit aus der Puste....

 

Stellt die Musik an, nach der ihr tanzen könnt und tut es.

Tanzt, bewegt und schüttelt euch, lasst euren Körper sprechen. Alleine in einem Raum... - genießt es, euch bewegen zu dürfen, wie ihr wollt. Spielt Frisbee, Tischtennis, Federball im Freien...etc. pp.

Kind sein bedeutet für Erwachsene mutig zu sein, die eingeschlossene Wildheit herauslassen und keinen Schreck zu bekommen, wie sie sich gebärdet :-)

 

Lasst uns wieder mehr an gaaaanz früher denken. Wir schaden keinem, wir tun uns etwas Gutes.

PS.: In kleinen Schritten geht alles besser - aber lasst uns damit beginnen!! Ich lege euch ans Herz, seit mehr Kind!

Eure Elke

 

 

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