"Mäkel- Wesen"- ihr seid durchschaut... ;-) 

Dies ist der kleine Beweis, dass Mäkeln oft nur eine Macke sein kann!
Was finde ich es nervig, wenn ich mit Menschen zusammen sitze, die in Restaurants oder als Gast eingeladen, irgendwelche Dinge aus leckeren Menüs heraus popeln.

Hier ein kleines Häufchen Zwiebeln, da Olivenstückchen, hier etwa Mais, da eine Tomate, ein Stück Bokkolie– what ever?


Oder gar die totale Verweigerung: „Ist da Knoblauch dran?“ und die zögerliche, schon in der Gedankenblase vorschaumäßig ablaufende Reaktion auf meine Antwort: „Jaaaaaa“!??!
                                                                                                                                      „Uahhh, neeeee, dann esse ich das nicht“.
                                                                                                                                       Dies mögen sie nicht, das mögen sie nicht!!!!


Wenn ich dann auch noch für alle jene Freunde gemeinsam kochen wollte, dürfte ich in keiner Speise eine Zwiebel versenken (und das geht garnicht), müsste dem göttlichen Knoblauch beim Kochen traurig mitteilen, dass er aus diesem Geschmacksensemble ausgeschlossen würde, dürfte keine Tomaten verwenden, die Paprika aus dem Salat entfernen, dieses Fleisch oder jenen Fisch nicht kochen, da auch Vegetarier meine Gäste sind…..

 

Aus unerfindlichen Gründen, vereinte sich scheinbar bei „Essensverweigern“ das Gehirn mit den Geschmacksknospen und Augen. Die Geschmackknospen übermitteln ihre Mitteilung an die Mimik, die – unmissverständlich, nonverbal vermittelten, dass daaaas, was sie da soeben als kleinen Fund des Mißgefallens - mit stochernder Gabel - im Essen „erpopelten“, auf keinen Fall in den Mund darf!!!

 

Ich würde allerdings in den Kochstreik ziehen, würde ich alle Mäkelwesen und „Einstellungs-Esser“- gemeinsam einladen müssen. Im Übrigen lässt mir die Kochkunst zum Glück noch „gastrettende Türchen“ offen.

 

Doch der Gegenbeweis steht bereits in der Tür: Ja, „ihr“ Mäkelmäuse seid durchschaut!!! Ein Freund lieferte mir vor ein paar Tagen den Beweis: Seine Familie in ein Dunkelrestaurant einladend, in dem man auf der Speisekarte nur „Themen“ wie „Meernixe trifft gute Freundin“ oder „Zarter Wind über grüner Flur“ etc. lesen kann, da das Geschmackserlebnis im Mittelpunkt stehen soll und vorher nicht erlesen werden darf, was gekocht wird, wählten eines jener „verzauberten“ Menüs.
Sie wurden dann durch den Abend „verwöhnt“ und erfuhren am Ende bei der Bezahlung, welche Leckereien ihnen gaumentechnisch zu teil wurden.

Und siehe da. Sie aßen vieles von dem, was sie doch sonst gar nicht mochten und zwar mit Hingabe, Lob und verzücktem Geschmack.

 

Die Augen sind die Übeltäter! Jetzt haben wir‘s!
Es macht sich zwar schlecht, wenn man die Gäste zukünftig bittet, die Augen zu schließen, denn die „essen“ ja auch “mit“, wie man so schön sagt, aber die „mäkeln“ auch „mit“!!! Und das, obwohl Goethe sagt, dass das Essen zuerst das Auge erfreuen soll und dann erst den Magen. Wie soll das denn gehen, wenn die "Augensperre" dem Magen die Freude vermiest? Wie auch immer liebe Leser/innen...

... kauft kleine Schlafmasken und legt sie neben die Teller, Gabeln, Löffel und Co. der „Mäkelesser“ und schmunzelt dabei.

In diesem Sinne, einen leckeren Tag.

Eure Elke

 

PS: Rollmöpse sind Heringe mit schlechter Körperhaltung  ;-)

 


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