Positives & Schönes

 

In der Zwischenzeit hört man überall so viel Schlimmes, Negatives und vielfach sucht man nach positiven Nachrichten und fröhlichen Momenten.

 

Auf dieser Seite möchte ich jeden Monat etwas Fröhliches, Schönes, Besonderes, Positives oder Erheiterndes einstellen.

 

Und wenn es euch mal wieder zu blöd wird, die Welt da draußen in ihrem ganz eigenen Wahnsinn zu erleben, dann schaut hier rein und genießt die Fotos, Filmchen, Musikstücke und was immer ich hier und da mal für euch im Netz oder an anderer Stelle an Positivem und Begrückendem finde. Vielleicht kennt ihr ja auch eine schöne Geschichte, Begebenheit, Seite oder dergleichen, die diese Seite bereichert.

 

Januar 2016:   

 

  • Wie Vater und Sohn mit einem Esel fürs Leben lernen.
  • Wunderschöner Heiratsantrag

Im Internet ist jene schöne Geschichte auf verschiedenen Seiten zu finden, so dass ich keinen Ursprung nennen kann :(

 

Wie Vater und Sohn mit einem Esel fürs Leben lernen.

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die
staubigen Straßen von Keshan. Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge
führte.
„Der  arme  Junge“  sagte  da  ein  Vorübergehender,  „seine  kurzen  Beinchen
versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul
auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass sich der Junge müde läuft.“


Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und
ließ den Jungen aufsitzen. Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein
Vorübergehender seine Stimme: 
„So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel,
während sein armer, alter Vater nebenher läuft.


“Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihm auf
den Esel zu setzen.

„Hat man schon so etwas gesehen!“ keifte eine schleier verhangene Frau.

„So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und
der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme

Kreatur.“


Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu
sagen, vom Esel herunter. Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier her-
gegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht
sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, Euch keinen
Nutzen bringt und Euch nicht trägt?“


Der Vater schob dem Esel  ein  Hand voll Stroh ins Maul und legte  seine
Hand auf die Schulter seines Sohnes. „Gleichgültig, was wir machen“ sagte er,

„es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist.

Ich glaube, wir müssen selbst herausfinden, was wir für richtig halten.“

 


Wunderschöner Heiratsantrag :)   Revolverheld

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